2012 Dortmund

Intermodellbau 2012

Die INTERMODELLBAU (18.-22.04.2012) zeigte das größte europäische Modellangebot mit über 20.000 Einzelmodellen auf einer Fläche von 52.000 Quadratmetern in sieben Hallen: Hubschrauber, Flugzeuge, Polizei-, Feuerwehr- und Krankenfahrzeuge, Miniaturautos, Bagger, Baustellenfahrzeuge, Militärfahrzeuge (funktionstüchtige Panzer), Motorräder, Minilaster, Dampfmaschinen, Schiffe, Karussells und natürlich auch Eisenbahnen und Trams.

Es gab kaum ein Original, das auf dieser Messe nicht als Modell zu sehen war.

507 Aussteller, 88.000 Besucher – davon 22% aus dem Ausland – 22 Millionen Euro Umsatz. Eine Messe der Superlative. Die fünftägige Messe widmete sich unter anderem mit zwei Hallen der Modelleisenbahn. Hier war von verschiedenen Vereinen Schmalspuranlagen im Maßstab 1:220 bis Dampflokomotiven im Maßstab 1: 11 mit annähernd 500 Kilogramm Gewicht alles vertreten, natürlich auch alle führenden Hersteller, interessante Kleinserienhersteller und ausreichend Gebraucht-Modellbahn-Händler mit so einigen Schnäppchen.

Wir, die N-Bahn Freunde München, waren in Halle 7 mit 38 Modulen dabei. Zu sehen war eine 2-gleisige Hauptstrecke mit ca. 35m Strecke inkl. Bahnhof und eine 1-gleisige Nebenbahn mit ca.12m Strecke und Bahnhof. Vornehmlich Module die noch nicht vorher in Dortmund zu sehen waren. Darüber hinaus hatten wir noch unsere Bauprojekte und Sponsoren mit ihren Produkten in einer Vitrine präsentiert.

Für einen regen Betrieb auf unserer Anlage sorgten bis zu 14 Zuggarnituren, die täglich wechselten. Natürlich war auch ein Euro-City “Blauer Enzian“ dabei, Laufweg Salzburg-Dortmund (mit Halt in München) in Originalreihung mit 12 Waggons, Kesselzüge von Mineralölherstellern mit 27 Waggons sowie einige Schätze aus der heimischen Vitrine.

Die Fa. PIKO stellte uns einen Triebzug der BR 442 (Hamsterbacke) für einen Tag zur Verfügung, um die vielen Preiserlein im Hauptbahnhof formschön und zuverlässig zu befördern.

Auch eine BR E44 DRG der Fa. Lilliput, die Mitte des Jahres 2012 zur Auslieferung kommt, hat eine vorbildliche Testrunde absolviert. Sehenswert die beleuchteten, freistehenden Laternen.

Dass 5 Tage lang – 9 Stunden täglich – Modellbahnbetrieb nicht langweilig werden müssen, zeigt diese Messe. So viele Fragen, aus den verschiedensten Bereichen, wurden noch nie gestellt:

  • Wo ist der FCB Fanshop im Bahnhof, kann man den sehen?
  • Welches Gleismaterial verwenden Sie?
  • Sie fahren digital? – Nein, analog. – Wirklich?
  • Zahlen Ihnen die Mineralölhersteller des Kesselzuges Geld dafür, dass sie hier fahren?
  • Warum fahren die Züge los wenn der Mann pfeift? (Nein, es war kein Akustik-Modul!)
  • Wie viele Wagen sind an der Lok?
  • Welches ist der  Kamerazug, der im Autokino (-Modul)  seine Bilder überträgt?
  • Ist das Spur Z, die sieht so klein aus?
  • und unzählige schöne und/oder fachlich fundierte Fragen!

Bilder unserer Modulanlage und unseres Anlagenlayouts, sowie Besucherbilder, sind in der Bildergalerie hinterlegt.

Wir bedanken uns bei der MOBA für die Einladung und natürlich auch für die Fürsorge, hat es doch zu keinem Zeitpunkt an irgendetwas gemangelt. Dass am Samstag im Stadion nebenan ein Meister vorab gekrönt wurde, lässt uns kalt, haben wir doch einen tollen Gastgeber und ein super Publikum erfahren. Einen Dank auch an unsere Mitstreiter, haben Sie doch im Vorfeld für einen sicheren Betrieb und ausreichend Nahrung gesorgt.

 

Text: Olaf Radtke
Bilder: Siegmar Füßmann (SF), Jürgen Lantermann (JL)

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