2009 Stuttgart

Wenn eine Ausstellung die Spur N wie keine andere präsentiert – dann ist das die Modellbau Süd in Stuttgart. Hier ist der Nabel der Spur-N-Welt daheim. Darum fahren wir immer wieder gerne nach Stuttgart. Denn neben den wunderschönen Anlagen aus ganz Europa sind auch fast alle namhaften Kleinserienhersteller anwesend. So auch in diesem Jahr.

Im Rahmen der Modellbau Süd hatte der N-Club International (NCI) zur „4th European N-Scale Convention“ eingeladen und eine perfekte 4-tägige Ausstellung organisiert. Als Sponsor konnten die Firmen Hornby Deutschland GmbH mit Ihrem Traditionsmarke Arnold sowie die Firma Noch gewonnen werden. Auf einer Ausstellungsfläche von 1800 m2 waren folgende 14 Modellbahnvereine mit ihren Spur N Modulanlagen vertreten:

Die teilweise sehr lange Anreise der Vereine, Aussteller und Besucher zeigt die Bedeutung dieser Ausstellung für die „Spur N Gemeinde“. Ausführliche Bildberichte der gezeigten Anlagen sind in den Bildergalerien des veranstaltenden NCI sowie einiger der teilnehmenden Modelbauclubs zu finden.

Wir berichten hier über die Ausstellung primär aus unserer eigenen Sicht und stellen hier Bilder unserer eigenen Modulanlage vor.

Nach der guten Vorbereitung unserer Module und dem großzügigen Platzangebot im LKW lief das Verladen am Vortag der Ausstellung problemlos ab. Die kurze Fahrt von München nach Stuttgart bei schönstem Sonnenschein konnten wir in kurzer Zeit absolvieren. Natürlich war in Stuttgart zuerst einmal ein großes Hallo. Viele der inzwischen bekannten Gesichter aus dem In- und Ausland sehen wir ja nur hier. Um so herzlicher war dann auch die Begrüßung.

Aber dann war Arbeit angesagt. Wir hatten dieses Mal einen strategisch sehr günstigen Platz direkt bei einem der Tore und so mussten wir keine langen Wege bewältigen. Daher waren die Module auch relativ schnell an den vorgesehenen Plätze abgestellt. Deckel runter und der Aufbau konnte beginnen. Wie beim Sommerfest bei Arnold mussten wir aber trotzdem noch zwei kleine Änderungen vornehmen, die uns etwas aufhielten. Da aber fast alle Module schon in Ried dabei waren, gab es bis auf eine kalte Lötstelle keine größeren  technischen Probleme bei der Inbetriebnahme. Der LI war zufrieden – und wir konnten aufatmen. So konnten wir mit vereinten Kräften um ca. 19:00 Uhr den kompletten Aufbau fertig stellen, und unseren Stand ansprechend ausschmücken. Zum ersten Mal zeigten wir in Stuttgart neben unserer 2-Gleis-Strecke auch fast alle 1-Gleiser, welche beim Publikum besonders gut ankamen.

An den 4 Ausstellungstagen wechselte die Struktur des Besucherpublikums sehr stark. Während an den ersten beiden Ausstellungstagen das ältere Fachpublikum überwog, das sehr genau die Detailgestaltung beurteilte und zu würdigen wußte und das Fachgespräch mit dem Ausstellungspersonal suchte, überwogen am Wochenende die Familien, die mit Ihrem Nachwuchs einfach Freude an langen, fahrenden Zügen hatten und über die Anzahl der aufgestellten Figuren Schätzungen anstellte. Dank der gut vorbereiteten Zuggarnituren lief der Fahrbetrieb ohne nennenswerte Störungen ab.

Am Donnerstag fand nach Ausstellungsende der obligatorische Ausstellerabend zwischen den Ständen statt, wobei jeder Club „Spezialitäten“ aus seinem Land auftischte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir als Aussteller auch mal in Ruhe die anderen Anlagen umkreisen und uns anschauen, was die anderen N-Bahner so alles bauen. Es ist wirklich ein Erlebnis, was da so alles gezeigt wird. Samstagabend war dann der offizielle Teilnehmerabend, bei welchem verschiedene Ehrungen vorgenommen wurden und die Clubpräsidenten kleine Geschenke austauschten. Während der ganzen Ausstellung wurden wir in vorbildlicher Weise von den Mitgliedern des NCI mit Brotzeit, Getränken, Kaffee und Kuchen versorgt.

Schon obligatorisch ist bei diesen Ausstellungen die Wahl und Prämierung der besten Einzelmodule und der besten Gesamtanlagen. Für freuen uns, im harten Konkurrenztfeld wirklich perfekter Anlagen mit unsere Modulanlage eine beachtlichen 2.Platz in der Zuschauerbewertungerreicht zu haben, nach der vortrefflichen Modulanlage des NCI.

Auch der Abbau am Sonntag Abend ging flott voran. Wieder waren wir sehr dankbar um den guten Platz am Tor. Auch das Chaos, wie vor 2 Jahren bei der Einfahrt mit dem LKW in das Messegelände, blieb dieses Mal aus. Nachdem uns das Wetter auch bei der Heimfahrt keinen Schnee in den Weg legte, kamen wir noch vor Mitternacht unseren LKW wieder entladen und waren bald müde, aber zufrieden wieder zu Hause.

 
Text: Manfred Baaske, Jürgen Lantermann
Bilder: Jürgen Lantermann (JL), Walter Rauffer (WR)

 

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